szmmctag

  • ++ Breaking Gag: Pegida ++

    Haste Töne! :DD

    Soeben sah ich in einem österreichischen Newsmagazin, dass sich eine ganz neue Art der Beschimpfung etabliert hat, die auch mit großer Empörung als solche empfunden wird:

    Sie reden ja wie Pegida!

    Also ... wenn mir einer sowas sagen würde .... naja .... ich weiß ja nicht.... 88|

  • Der Qur'an - wie ich ihn verstehe! (Fortsetzung)

    Wer meiner kleinen Reihe folgen will, und sie ist als einer meiner ersten Beiträge überhaupt ohne Tagebuchcharakter und nicht für mich selbst geschrieben, der findet womöglich auch in diesem Teil Hilfreiches für sich und sein Verständnis für das wahrhaft und völlig zu Recht heiligste Buch aller Muslime der Welt.

    Ich gehe im Einzelnen nur beispielhaft und nicht grundsätzlich auf konkrete Inhalte einzelner Suren ein - eine tragfähige Exegese, gerade für kompliziertere und komplexere Fragen, empfehle ich bei einem Imam zu erfragen. Da begäbe ich mich auf allzu dünnes Eis; ich selbst lasse mich von Imamen leiten, denn es ist dem "normalen" Muslimen beinahe unmöglich, um wirklich alle Aspekte im ganzen Qur'an zu konkreten Fragen zu wissen.

    Es ist Kennzeichen niedrigster Bösartigkeit, durch die Technik des "Auseinanderreißens" einen unzulässigen Fokus auf einzelne Suren zu legen, nur um dadurch eine gewünschte Aussage zu erhalten.
    So ist es durchaus korrekt, dass Muslimen das Stilmittel der Gewalt im Zusammenleben, auch in Kriegsform, durchaus gerechtfertigt zur Verfügung steht. Es wäre nun ein Leichtes, einigen Hetzern zu folgen und angesichts einzelner Verse vermeintlich eine Bestätigung dafür zu finden, zum Beispiel Juden überall dort töten zu dürfen, wo man sie auch anträfe.

    Hat man jedoch den gesamten Qur'an aufmerksam gelesen, ist man zwangsläufig über viele Dutzend Suren gestoßen, die eine thematische "Schnittmenge" zum Stichwort "Gewalt" beinhalten - und mit jedem einzelnen Vers konkretisiert sich in der "Summe" tatsächlich ein ziemlich breit angelegtes Gewaltanwendungsverbot.
    Das scheint nur auf dem ersten Blick einen Widerspruch in sich zu tragen.
    Die einschlägigen Suren verweisen ganz unmissverständlich in ihrer Gesamtheit auf eine Verteidigungssituation, auf eine Lage, der sich Muslime im Fall gebrochener Verträge ausgesetzt sahen - und teilweise heute wieder sehen. In Kenntnis der Ereignisse, die die Abfolge der Offenbarungen flankieren, zeigt sich diese Lage sehr klar; mit großer Leichtigkeit lassen sich all diese Verse in diesem Sinne "andocken" und alle verweisen sie darauf, dass Gewalt in der Form von Angriffskriegen im Grunde vollkommen unmöglich, in jedem Fall aber absolut verboten ist. Im Umkehrschluss jedoch, und das mag Nichtmuslime verstören, stehen Muslimen allerdings zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, Angriffe abzuwehren - hier findet kein Pazifismus im engeren Sinne Platz.

    So spricht der Qur'an an einigen Stellen klar von der damals vorliegenden Situation, dass einige Stämme der Juden trotz vorliegender Friedens- und Handelsverträge mit den Muslimen hinterrücks mit Feinden verhandelt und die muslimische Enklave in Medina plötzlich vor eine existenzbedrohende, feindselige Situation in Form eines feindlichen Heeres gestellt haben. Hier lag, und das ist nachles- und historisch nachweisbar, eine ganz extrem bedrohliche Lage vor - und hier greifen natürlich die Verse, die die Führung einer ausreichend gewaltsamen Militäroperation notwendig machte.
    "Ausreichend"? Was das heißt?
    Der Qur'an verlangt, dass ein Angriff mit angemessenen Mitteln solange bekämpft werden darf, bis der Feind seinen Angriffswillen aufgibt. Jedwede Gewaltanwendung hat sofort beendet zu werden, sobald der Angreifer nicht mehr attackiert.
    Zusätzlich regelt die Offenbarung, dass völlig entgegen jedes damaligen Brauchs und jeder Gewohnheit tote Feinde nicht verstümmelt werden dürfen und Gefangene würdig behandelt zu werden haben. In diesem Zusammenhang begegnen wir dem Umstand, dass der Qur'an fundamental mit vielen damals weit verbreiteten und als unproblematisch betrachteten Bräuchen vollständig aufräumte. Wir erleben hier eine Entwicklung, die von unmenschlichen, barbarischen Akten der gesamten Umgebung fort in eine neue Zeit zeigte.
    So war es damals durchaus geübter und weit verbreiteter Brauch, neugeborene Mädchen lebendig im Wüstensand zu begraben, denn sie brachten weder Ansehen noch Geld. Muslime waren die ersten Menschen, die von diesem barbarischen, mörderischen und grausamen Akt abwichen und ihn aufgrund des Qur'an strikt verboten. Übrigens, nebenbei bemerkt, war der Brauch dieser "Entsorgung" beinahe auf der ganzen Welt (!) verbreitet - selbst in Germanien hatte die Mutter das Recht, ihr Kind kurz nach der Geburt zu töten.
    Dieses Tötungsverbot hat ein sehr hohes Gewicht im Qur'an und findet sich wörtlich ausformuliert; damit tragen die entsprechenden Textstellen einen hohen Anteil an der "Gesamtargumentation" gegen Gewalt auf Basis des Qur'an und bilden thematische Knotenpunkte.
    Andererseits behandeln die gleichen Suren jedoch auch Empfehlungen und Anweisungen für den Umgang mit Kindern, Müttern, Familien; einige davon wiederholen öfter die deutliche Aufforderung, man möge sich liebevoll der Waisen annehmen und sie behandeln wie die eigenen Kinder.
    Gleichzeitig aber findet man wiederum in den gleichen Suren Vorschriften für das Zusammenleben von Familien und Gemeinden.

    Die Handlungsanweisungen, die der Qur'an zu dieser Sichtweise verdichtet, finden sich breit in Suren gestreut; einige der betreffenden Suren aber behandeln schwerpunktmäßig vielleicht andere Themen und steuern der "Kriegsfrage" oder der "Kinderfrage" beispielsweise immer nur Teilaspekte bei - es sind immer wesentliche Teilaspekte, ohne deren Würdigung kein "sauberes, tragfähiges" Rechtsgutachten erstellt werden kann.
    Es grenzt daher tatsächlich an Schwachsinn, wenn man eine einzelne Sure aus dem Qur'an reisst, sie laut vorliest und denkt, man fände darin den letzten Schluss islamischer Weisheit zu einem konkreten Thema - das verhält sich ganz grundsätzlich nicht so. Jede Sure für sich bietet Aufschluss, wunderbare Reime und ein Kaleidoskop an Weisheit, deren Tiefe sich häufig erst nach dem dritten, vierten .... fünfzigsten Lesen erschließt. Aber letztlich ist hinsichtlich der Religion eine einzelne Sure "hilflos" ohne die Gesamtheit ihrer Geschwister.

    Vermutlich habe ich viel mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet und mehr Unsicherheit gestiftet als Klarheit geschaffen - das war durchaus Absicht. Es galt, das Gegenteil von Einfachheit, Eindimensionalität zu beweisen und wer angesichts meines Textes eher verwirrt und darüber enttäuscht ist, eben nicht vermittels der Lektüre einer einzelnen Sure eine islamisch belastbare Aussage zu einem (Teil-) Thema zu finden, der beginnt bereits zu verstehen. Der befindet sich vielleicht an einer gedanklichen Wegkreuzung, an welcher er sich entscheiden kann, ob er weitere Studien unterlässt und damit wenigstens nicht mehr zu trivialen, wohlfeilen wie falschen Aussagen greift oder ob ihn das Geschilderte fasziniert und er mehr wissen will.

  • Der Qur'an - wie ich ihn verstehe! (Fortsetzung)

    Bismillah r-rahmani r-rahim.

    Für das Folgende erbitte ich die Gnade und Erleuchtung von Allah - denn es wird ein schwieriger Text und allzuviele Fehlermöglichkeiten flankieren ihn.

    Er ist aber für die Öffentlichkeit, die Bürger Europas von entscheidender Wichtigkeit und höchster Bedeutung. Da ich Kind dieser Region bin und konvertierter Muslim, ist es mir vielleicht möglich, mit der richtigen Sprache, allgemein verständlichen Formulierungen ein tieferes Verständnis für den Qur'an zu erzielen.
    Gerade in den letzten Monaten war erschreckenderweise zu entdecken, dass von zehn westlichen Bürgern mindestens neun vom und über den Qur'an sprechen - wobei sich höchstens einer von ihnen etwas besser über ihn ins Bild gesetzt hat.

    Man verzeihe mir die stellenweise etwas saloppe und modernistische Darstellung, ich wähle sie aus Verständnisgründen.

    Struktur

    Ich habe den Fehler vor beinah zwanzig Jahren selbst gemacht: in vollendeter, übergeschnappter Selbstüberhöhung bildete ich mir ein, es müsse doch ein Leichtes sein, den Qur'an "mal eben" zu lesen - sozusagen "zwischen Suppe und Kartoffeln". Angesichts der modernen Realität in Arabien, der augenfälligen Rückständigkeit und der Einfachheit des arabischen Lebens erschien es mir völlig unmöglich, dass sie einem herausfordernden Werk würden folgen können.
    Ich scheiterte jämmerlich und legte den Qur'an im Grunde nach den ersten paar Seiten fort. Die Texte erschienen mir weit mehr als kryptisch, ungeordnet und in einem heillosen Chaos befindlich. Das Ding, war ich mir sicher, kann kaum viel bedeuten und ist nichts als eine Sammlung frommen Singsangs.

    Gut zehn Jahren besprach ich meine Entdeckung mit einem Muslimen; zwischenzeitlich war in mir Zweifel an meiner Wahrnehmung gewachsen und mir schwante, dass ich fundamentale Fehler begangen haben musste.
    Er lächelte mild, kannte das Problem offensichtlich und empfahl mir die Lektüre eines Buches, mit welchem ich mir soviel Verständnis von der Materie würde aneignen können, dass sich der Qur'an für mich öffnen könne.
    Ich folgte dem Rat.
    Nun, mit dem Wissen um die Hintergründe der Struktur des Qur'an, dessen Sinngebung, Methodik und einiger, weniger, aber sehr wichtiger linguistischer Betrachtungen, gelang mir die Lektüre des Qur'an tatsächlich mehr oder weniger in einem Stück.

    Ich hatte gelernt, dass die einzelnen Suren zwar sehr wohl zielgerichtet in einer gewissen Abfolge zueinander stehen, jedoch nicht notwendigerweise einen historisch korrekt angeordneten Verlauf aufweisen; die längsten stehen zu Beginn, die kürzeren zum Ende des Buchs. Mir wurde klar, dass der Blick des Lesers ganz bewusst und beabsichtigt von den historischen Ereignissen abgelöst und auf ganz neue, völlig andere Verbindungen gerichtet wird. Die Abfolge der Suren folgt nicht dem Zeit- sondern einem Ideenstrahl.

    Dies gibt ihm, in vollkommenem Gegensatz zu einer Bibel etwa oder allen anderen, grundlegenden, religiösen Schriften die Charaktereigenschaft einer Zip-Datei mit der ganz erstaunlichen Eigenheit, sich beim Lesen und Meditieren als Datenmenge nicht nur zu vergrößern - sondern geradezu zu explodieren.

    Der "rote Faden" folgt nicht etwa "eindimensional" nur einer einzigen Richtung; genaugenommen existiert gar kein "roter Faden" im engeren Sinne. Keine einzige Sure im Qur'an kann für sich allein stehen; sie enthält eine ungeheure Anzahl von Schnittstellen zu eigentlich allen anderen Suren des Qur'an.
    Die "erste Bedeutungsmenge" könnte man, wenn man dies wollte, somit mathematisch mit der Formel 114 Suren x 114 Suren angeben und käme auf 12.996, da jede Sure grundsätzlich immer mit jeder anderen in direkter Beziehung steht - selbst wenn beim ersten Lesen spontan derlei Beziehungen nicht identifiziert werden können. Diese Formel aber müsste beinah unendlich erweitert werden, da es multiple Beziehungen einzelner zu vielen Suren gibt - aber das sprengt den menschlichen Verstand definitiv.

    Aus genau diesem Grunde, mancher wird sich erinnern, solche muslimischen Äußerungen bereits gehört zu haben, ist die als "Auseinanderreißen des Qur'an" bekannte, isolierte Lesung einzelner Suren strikt untersagt. Und das macht es auch vollkommen unmöglich, dem Qur'an neue Suren anzudichten, hinzuzuerfinden; der menschliche Verstand reicht einfach nicht aus, in das unendliche Bedeutungsgeflecht der Suren unter Berücksichtigung ihrer konkreten Position im Qur'an neues, anderes stimmig einzubauen.
    Wir kennen diese Stimme sowohl im Qur'an, als auch in der Geschichte des Islam: "Wenn Ihr glaubt, Ihr könntet Ähnliches erschaffen oder dem Buch neues hinzufügen, dann versucht es doch!"

    Je "größer" oder "höher" eine konkrete Frage, die ich als Gläubiger an den Qur'an herantrage, desto gewaltiger ist die Zahl der Suren, die ich hinzuzuziehen habe.
    Frage ich nach dem Erbrecht etwa, dann behandeln einzelne Suren einzelne, konkrete Aspekte mit exakten Angaben, verlangen jedoch, dass eine ganze Anzahl weiterer Suren eine immer konkreter werdende Handlungsanleitung zusätzlich herangezogen werden müssen, die neben der reinen, nüchternen Berechnung eines Erbes für die tatsächliche Situation angesichts der tatsächlichen Personen begleitende Bestimmungen erwähnen. Ohne es selbst anhand dieses Beispiels überprüft zu haben, würde man vermutlich ein gutes Dutzend Suren studieren müssen, um zu einer "islamisch sauberen" Entscheidung zu gelangen.
    Im Qur'an ist ein Mensch nicht nur ein Mensch; die beinahe unendliche Vielzahl seiner Eigenheiten, seiner besonderen Situation, seiner Persönlichkeit finden Niederschlag in Dutzenden von Suren - ach, eigentlich in allen. Das Individuum ist im Qur'an definitiv keine standardisierte Größe, die in Tabellen zu bringen wäre.

    Aber auch auf die ultimative Frage nach dem Sinn des Lebens, der Schöpfung, nach der Zukunft und dem Geschick des Menschen an sich finden sich im Qur'an ganz klar und unmissverständliche Antworten - dazu muss man allerdings nicht nur den Qur'an zur Gänze würdigen, sondern ihn gleich mehrfach in unterschiedlichen Abläufen der zu studierenden Suren lesen, und verinnerlichen.
    Somit ist er in seinen vielfachen Dimensionen jeder Computerdatei nebst jedem Computer weit überlegen; der Qur'an arbeitet nicht nur extrem schnell und mit vielen tausend Prozessen simultan, sondern auch noch gleichzeitig auf verschiedensten Ebenen. Deshalb erreicht er je nach Intensität seines Studiums, seiner "Bedienung" mit einem Fingerschnipp ein Millionenfaches seines Umfanges.
    Dabei verhält er sich längst nicht so starr wie ein Computerprogramm, welches grundsätzlich immer nur einer vorher festgelegten Routine folgen und seinen Arbeitsweg niemals verlassen kann.

    Ich habe mich auf meinen ersten Nahostreisen stets gewundert, mit welcher Stoik viele Muslime beispielsweise in einer ratternden und schüttelnden U-Bahn sitzen und vollkommen vertieft, versunken, ja verschwunden in einer Qur'an-Ausgabe lesen, deren Aussehen von vieltausendfachem Gebrauch kündet.
    Heute liegt eine praktische Ausgabe davon in meinem Schlafzimmer und ich blättere häufig darin - und entdecke ab und zu erschrocken, das statt der eingeplanten Viertelstunde eine ganze daraus geworden ist.

    Dann hat sich jedesmal aufs Neue eine Explosion, eine Spontanentpackung ergeben.

    Zunächst bliebe festzuhalten, dass ich den Qur'an persönlich wirklich für fähig halte, keine einzige Frage eines Menschen unbeantwortet zu lassen. Selbst auf konkrete, wissenschaftliche Fragen findet man klare Verweise, korrekte Angaben und Fingerzeige nebst eindeutiger Aussagen. Daraus folgert völlig zu Recht, dass nur der mit dem Qur'an in der Hand in die Irre geht, der ihm nicht folgt, ihn "auseinanderreißt" und ihn damit beschädigt. Daraus folgert aber auch, dass niemand, der sich für eine Frage nicht ausreichend und intensiv in den Qur'an kniet, Stunden des Studiums darauf verwendet, jemals zu einer tragfähigen Aussage kommen kann.

    Für mich jedenfalls, wie für mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt auch, hat der Qur'an al-karim, die "Mutter aller Bücher", nach mehr als zehn Jahren längst nicht aufgehört, zwischen seinen Buchdeckeln emporzusteigen und sich zu vergrößern. Für mich füllt er längst das Sonnensystem aus - für Gelehrte sicherlich das ganze Universum und mehr.

  • Deutschland - ein Rechtsradikaler namens Gauland

    (Zitat: SPIEGEL-Online)

    Der Vizevorsitzende der AfD forderte jetzt einen Stopp der Zuwanderung aus dem Nahen Osten. "Wir sollten eine Einwanderung von Menschen, die unserer kulturellen Tradition völlig fremd sind, nicht weiter fördern, ja, wir sollten sie verhindern", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel".

    Wir haben nun an dieser Stelle genau zwei Möglichkeiten:

    1. Gauland ist dumm

    Diese Annahme fußt auf der Tatsache, dass Deutschland dankenswerterweise nirgendwo in seinen Regel- und sonstigen Gesetzeswerken irgendwelche Be- oder Einschränkungen kennt, die auch nur mittelbar mit Kultur oder kultureller Herkunft in Beziehung zu bringen wären.
    Das ist nicht nur sinnvoll so, sondern Methode: die Väter des Grundgesetzes formten nach dem letzten Weltkrieg ein neues Deutschland, als sie den Schrecken dessen, was Deutsche zuvor angerichtet hatten, noch in den Knochen stecken hatten. Wenn sich seitdem gerade seitens einer "C"DU oder "C"SU viele, ja allzuviele Rechtsgerichtete auch auf den Weg gemacht hatten, daran etwas zu verändern, so ist bis heute aber die absichtsvoll errichtete, multikulturelle Eigenheit deutscher Gesetze bestehen geblieben. Es war zuletzt eine Angela Merkel, die mit großem Druck und politischen Intrigen einen Bibelbezug in eine Europäische Verfassung hineindrücken wollte - und glücklicherweise damit grandios gescheitert war.
    Für ihn als Juristen mag diese Erkenntnis ganz extrem peinlich sein - aber das spräche meiner Meinung nach letztlich nur für seine unglaubliche Dummheit.

    2. Gauland ist nur ein Schreihals auf Stimmenfang

    Dann wäre ihm zweifellos die Unsinnigkeit und die Unvereinbarkeit seines Auswurfs mit allen geltenden Gesetzen und Rechtsphilosophien Deutschlands bekannt und er würde nichts anderes beabsichtigen, als möglichst viele von den Dresdner Blöden für seine AfD einzusammeln.
    Gut - das spräche nun meiner Meinung nach wiederum für die These, dass Gauland ganz extrem dumm ist. Denn er hätte längst verstehen müssen, dass die Dresdner Blöden natürlich keine aktivierbare Stimmenmasse darstellt. Gerade angesichts der jüngsten Entwicklungen bleibt festzustellen, dass deren Bewegung längst schon wieder im Verschwinden ist und sich angesichts des scharfen Gegenwindes wieder aufzulösen beginnt.

    Schon wohl Dutzende rechtsradikaler Politiker, nicht weniger blöd als Gauland oder gar ein bisschen schlauer, sind an der Annahme, es existiere ein nutzbarer Pool von Blöden in Deutschland, grandios gescheitert.
    Er hat mit seiner Idee ein kurzfristiges Medienhype erzielt und wird, kann keinen Nutzen daraus ziehen. Denn erstens ist seine Idee gedanklicher Unrat, weil er definitiv niemals zu verwirklichen wäre und zweitens zielt er auf eine Menschenmasse in Deutschland, die keine Ideen, keine Ansätze, keine Diskussionen, sondern lediglich nur einen Führer brauchen und wollen. Einen, der ihnen politischen Wert zugesteht. Einen, der ihnen sagt, wann sie wen zu hetzen, anzugreifen und verletzen zu haben.

    Schließlich geht Pegida zugrunde, weil ihr Führer Lutz zuerst als kleiner Krimineller enttarnt und dann zum Schmeißen seines Handtuchs gezwungen worden ist, weil er sich auf seinem Facebook-Auftritt (wie zu erwarten) dummerweise als knallharter Nazi geoutet hatte. Sogar Pegida hat etwas höhere Ansprüche an seinen Führer - wobei Intelligenz zugegebenermaßen weniger dazugehört als Aggressivität. Die augenbrauenfreie Oertel taugt Pegida auch nicht, sie ist eben "nur" eine Frau, was die meisten rechtsradikalen Dresdner Blöden stören wird.

    Gauland, lernen wir, kann es auch nicht.
    Er hat sich mit seinem Anritt als viel zu dumm gezeigt, um die Aufregung über seine Sprüche länger anhalten und damit wirken lassen zu können. Es gibt keine Substanz an seiner Aussage, keine Option für die Zukunft und vor allem keinen Fortschritt in der intellektuellen Tieferlegung seiner AfD.

    Nach reiflichem Überdenken bin ich der Meinung, dass Gauland einfach nur blöd ist. :roll:

    Aber das ist gut so, denn damit stellt er keinerlei Gefahr für niemanden dar. :D

  • Auschwitz - Versinkendes Denkmal

    Als junger Mensch hatte ich ein paar sehr einschneidende, entscheidende Begegnungen und Erlebnisse, die meine Seele für das absolut bis zur Perfektion vervollständigte Grauen von Auschwitz geöffnet haben.

    Das wohl stärkste ereignete sich, als ich mit einigen Freunden die erste Plattform des Pariser Eiffelturms besuchte. Es war ein schöner, warmer und lustiger Abend im Allgemeinen und wir flachsten, liefen, alberten herum.
    Plötzlich sah ich einen Mann im langen, schwarzen Mantel, einem lustigen Hut auf, aus dem seitlich lange Locken auf die Schultern fielen und zwei kleine Jungs, nach denen er rief. Da war etwas in seiner Stimme, das ich noch nicht kannte: Angst vor unbekannten Dämonen.
    Immer wieder linste er vorsichtig zu uns herüber, als er seine Söhne einsammelte.
    Warum, weiß ich heute nicht mehr. Jedenfalls ging ich zu ihm herüber und sprach ihn direkt auf seine Angst an und fragte ihn, was uns harmlose Jugendliche zum Auslöser dafür gemacht haben konnte.
    Er entschuldigte sich sehr wortreich und da war nichts falsches in seiner Stimme. Ich entdeckte Tränen in seinen Augen und ein weiterer Schwall von Entschuldigungen folgte seinem Eingeständnis, dass er die Anwesenheit von Deutschen nicht ertragen könne. Er sei der letzte seiner Familie, der das Nazi-Regime von seiner vielköpfigen Familie überlebt habe. Ihm sei klar, sagte er nun unter Tränen, dass wir Jungen nichts für die Verbrechen unserer Väter könnten und ihm ganz gewiss nicht nach dem Leben trachten würden. Er aber, er könne nun mal leider nicht anders - und schon war er samt seiner Kinder im Aufzug verschwunden und er ließ mich ratlos und aufgeregt zurück. Für mich war dieser Abend gelaufen; ich dachte noch stundenlang über ihn, seine Geschichte, seinen Glauben und vor allem an seine Schmerzen zurück. Und bis heute steht das Bild vor meinen Augen und ich fühle einen Gewandzipfel seines Leids.

    Ich hätte, wenn ich denn damals alt genug dafür gewesen wäre, schon Jahre zuvor bei einem Familienbesuch in Bergen-Belsen viel mehr vom Schmerz gelernt haben können, der von Deutschland millionenfach ausgelöst worden war.
    Aber da war die sanfte Landschaft, über die buchstäblich viel Gras gewachsen war und nichts mehr vom Leben und vor allem Sterben dort hören und sehen ließ.

    Aber in Paris erst fühlte ich die Schwere der deutschen Schuld und es war ein schier unerträgliches Gewicht. Welches ich selbst, nebenbei bemerkt, völlig zu Unrecht trug, weil Teile meiner eigenen Familie von Nazis umgebracht worden waren. Wir waren keine Juden, aber Staatenlose mit griechisch-türkischen Wurzeln.
    Ich war aber Deutscher und begriff damals, auf dem Eiffelturm in Paris, dass mich dieser Teil meines Daseins überall und immer im Ausland zu einem Botschafter machte. Zu einem, der angesprochen wird, der sich Fragen stellen soll und muss.

    Bis heute ziehe ich den Hut in stillem und schmerzerfüllten Gedenken im Angesicht des millionenfachen Todes und ich werde die Fragen bis heute nicht los, wie aus braven Bauern blutsaufende, brutale, entmenschlichte Bestien werden konnten, die aus dem Tod eine Industrie gemacht hatten.
    Bisher traf ich noch nie einen Überlebenden von Auschwitz - und täte ich dies, so würde mich ihr Schmerz sicherlich überrollen und ich wäre kaum in der Lage, Fragen zu stellen .... oder auch nur irgendwas gewünscht Kluges zu sagen.

    Ich habe es auch hier schon häufiger gesagt: selbst in der eigenen Familie stelle ich mich bis heute energisch gegen jeden Versuch, aus der Distanz von heute die Schuld dieses Landes mit dem Argument relativieren zu wollen, dass die modernen Deutschen nichts für die Verbrechen ihrer Väter könnten - und das langsam Schluss zu sein habe mit dem ewigen Gedenken und schuldzerknirschten Beteuerungen, solches nie wieder tun zu wollen.

    Für mich kann bis heute kein Denkmal zahlreich und hoch genug zu diesem Andenken in die Landschaft gesetzt werden. Keine Summe dafür ist mir zu hoch - es wäre mir nur recht, würden wir ein Mahnmal gegen diesen historischen Wahnsinn errichten, welches gleich der Pyramide vom Weltraum aus mit bloßem Auge zu entdecken wäre.
    Auch das macht kein einziges unserer Opfer wieder lebendig und es trocknet keine einzige Träne. Es macht keinen einzigen Moment in den Lägern und auf deutschen Straßen rückgängig - es würde aber der Zukunft und der Menschheit helfen.
    Möge die deutsche Schuld ewig währen und das Andenken daran auch!

    Nein - ich bin kein Täter.
    Ich gehöre aber (leider?) zu dem Volk der Täter und all das Blut, das wir vergossen haben, wird auch in den nächsten drei Generationen nicht aufhören, uns zu erinnern. Und das darf es auch nicht.

    Umso mehr krampft es mir oft das Herz zusammen, wenn ich die Opfer nebst ihrer Kinder von damals zu Tätern von heute werden sehe. Es darf nicht sein, dass sie mit gleicher Wut, ungezügeltem Hass und betrunken von Wahnideen des "Erwähltseins" nun ihrerseits Läger errichten und unterschiedslos töten.
    Viele von ihnen vernichten heute nicht nur meine Geschwister - sie reden zuweilen sogar wie ihre Mörder und Folterknechte von damals. Sie erschießen heute unsere Kinder und brennen unsere Häuser nieder. Sie beschmieren unsere Moscheen mit Unrat und nennen uns Untermenschen.
    Und das ist der neue Wahnsinn.
    Hört auf damit, ihr Juden von heute. Hört auf damit.

  • Ägypten - wer war Shaimaa el-Sabbagh?

    Sie war eine 32 Jahre alte Frau mit einem 5 jährigen Sohn.

    Und sie hat einen einzigen, schweren Fehler in ihrem Leben gemacht:
    Sie war der Ansicht, man könne in einem Ägypten dieser Tage tun, was seit Generationen in Ägypten immer ein tödliches Risiko war: gegen die Militärherrschaft demonstrieren.

    In einer Menge von etwa dreißig Demonstranten wurde sie am Tahrir-Platz in Kairo aus ziemlicher Nähe von einem Schrotschuss in die Brust getroffen, der ihre Lunge und ihr Herz perforierte.
    Dabei hatte sie nichts bei sich außer einem Blumenstrauß, den sie am Denkmal der Märtyrer der Revolution niederlegen wollte. Wie so viele mit ihr.

    Sie starb am 4. Jahrestag des Umsturzes, der Hosni Mubarak von seinem Thron jagte, aus welchem dieser jahrzehntelang Milliarden von Dollar und tatsächlich Zentner von Gold an sich gerissen hatte, während er sein Volk verhaftete, folterte, drangsalierte und auf offener Straße erschießen ließ.

    Mit ihr starben an diesem Sonntag zumindest weitere zwölf im Hagel von Polizeikugeln.

    Abgefeuert von Metzgern im Auftrag des aktuellen, blutsaufenden Despoten - den sich nicht wenige Ägypter in ihrer Hilflosigkeit, Unsicherheit und Angst selbst herbeigerufen hatten.

    Shaimaa - eine junge, entschiedene Frau, die sich von Mahnern und Warnern vor der Teilnahme an dieser Demonstration nicht einschüchtern ließ und kurz vor ihrem Tod noch auf ihrer Facebook-Page geschrieben hatte:

    Ich höre auf niemanden, der meine Entscheidung für die Demonstration erschüttern will!

    Sie wird nur eine von vielen, vielleicht von sehr vielen Ägyptern sein, die für die Zukunft ihres Landes sterben müssen. Es wird noch tausend und mehr Schaimaas geben - bis eine neue, vielleicht noch ganz wesentlich blutigere Revolution aufbrandet.
    Denn soviel ist sicher: der Blutsäufer al-Sisi wird nötigenfalls zehnmal mehr Ägypter für seine Macht opfern.

  • "Liebe Pegida!" - Offener Brief

    Ihr habt mich wirklich überrascht. 8|
    Ganz ehrlich.

    Nach Euren fulminanten Anfangserfolgen, die Euch von niemandem anderes als Eurer Lieblings-"Lügen"presse beschert worden waren, hegte ich vorübergehend die Befürchtung, aus Euch könnte diesmal vielleicht doch etwas werden.

    Viele vor Euch haben Anritte versucht und sind jämmerlich zugrundegegangen: NPD, DVU, Republikaner und wie die ganzen, kleinen, braunen Fäkalienhäufchen auch geheißen haben mochten.

    Angesichts dieser Entwicklung formulierte ich vor gut fünfzehn Jahren bereits versuchsweise meine gesellschaftsmathematische Formel:

    Rechtsradikal, xenophobisch, irrational = dämlich

    Tatsächlich war ich kurzzeitig versucht, meine Formel noch einmal kritisch zu überprüfen. Das erwies sich jedoch als völlig unnötig - den Beweis für die Richtigkeit meiner Formel habt Ihr eilfertig selbst erledigt.

    Euer meiner Meinung nach verblödeter Führer Bachmann hat die Bombe, die zu seiner totalen Demontage führte, rechtzeitig vor Monaten selbst gelegt; dies zu tun, spricht von ausgesprochener Dämlichkeit. Freiwillig, unaufgefordert und selbstverliebt hat er seine rechtsradikale Fratze selbst enttarnt - und somit nichts anderes getan als all die Voigts, Pastörs und Apfels vor ihm. All die Genannten waren zu blöd, aus dem unzweifelhaft vorhandenen Potenzial an Mitblöden Macht zu schöpfen bzw. dauerhaft(er) zu manifestieren.
    Sobald sich eine rechtsradikale Organisation herausbilden konnte und eine gewisse Medienpräsenz erreichte, begann sie jedesmal sofort mit der eigenen Zerstörung. Bisher zerstörten die Blöden sehr zuverlässig jede Basis, von welcher aus sie hätten durchstarten und tatsächlich gefährlich werden konnten, immer sehr schnell selbst.

    Das beruhigt mich ganz ungemein; es nährt sich der Verdacht, dass gegebenenfalls die Gleichung:

    Links(radikal), weltoffen, multikulti = intelligent!

    vielleicht auch aufgehen könnte, aber das muss die Zukunft zeigen. Denn richtig ist auch, dass alle Extreme grundsätzlich immer von Faschismus und Dummheit sprechen.

    Ihr jedenfalls, liebe Pegida, zählt längst nicht mehr zu dem, was ich als "(politischen/gesellschaftlichen) Gegner" bezeichnen würde, sondern taugt ab sofort nur noch zu meiner Erheiterung.
    Zwischenzeitlich, nachdem Ihr von allen politischen Strömungen Deutschlands auf Eure Verwertbarkeit und Nutzbarkeit überprüft worden und zu etwas Unappetitlichem erklärt worden seid, ist Euer Stern längst im Schwinden begriffen und dazu verdammt, in wenigen Wochen nur noch unangenehme Geschichte zu sein.
    Ihr werdet alle wieder in Eure braunen Löcher verschwinden, wie es sich für Ratten gehört. Ihr werdet natürlich aus der breiten und beinah gesamtgesellschaftlichen, heftigen Ablehnung nichts gelernt haben und Ihr werdet Euren kleinen, miesen und dummen Hass in Euren Löchern, im Verborgenen weiter nähren und womöglich noch giftiger machen. Denn auch das eint Euch neben Eurer Dummheit: Rotteninstinkt (eigentlich heißt es "Herden"-Instinkt, "Rotte" aber verweist genauer auf Schweine!).

    Ihr schlagt immer nur zu, wenn Ihr große Massen auf Eurer Seite vermutet und sobald Ihr diese bröckeln seht, verschwindet Ihr wieder - und wartet auf den nächsten Führer, der Euch sagt, wo Ihr langwollt. Ihr habt nämlich weder Verstand noch Mut, nur die Rotte gibt Euch Schutz und macht aus Massen eine wütende wie stinkende Rotte.
    Heute betrachte ich Euch wie ein kranker Patient seine Genesung; mit jedem eitrigen Verband, der gewechselt wird wächst die Gewissheit, dass im nächsten noch weniger Eiter sein wird - und eines Tages kündet nur noch eine dünne Narbe von der Verletzung.

    Ihr werdet wiederkommen, keine Frage. B)
    Und dann wird es wieder so sein: Ihr malt wieder Eure schwachsinnigen Plakate, murmelt: "Das muss man doch sagen dürfen.", rottet Euch zusammen und steht dann da wieder schweigend, ängstlich, aber eigentlich aggressiv und fürchtet Euch vor den anwachsenden Massen des Gegenprotestes.
    Und dann verschwindet Ihr wieder unter Zurücklassung von "Bewegungen" und "Parteien", die sich juristisch gegenseitig zerlegen und in internen Machtkämpfen absaufen. Und Ihr packt dann wieder leise Eure Plakate ein und schleicht Euch im Dunkeln wieder nach Hause. Böse. Giftig. Dummgeblieben und allein mit Eurem Hass, der nie sein Ziel trifft.

    Noch ein bisschen, und ich erleide Mitleid mit Euch. 8|
    Ihr seid fast ein bisschen wie eine aussterbende Tierart.
    Vielleicht sollte man Euch im Zoo halten? Ihr würdet wunderbar dort hineinpassen und ein Entsorgungsproblem lösen - denn manchmal frage ich mich, wohin Zoos eigentlich die vielen Tonnen Tierfäkalien jeden Tag entsorgen.
    Man könnte die in Eure Gehege kippen - für Euch ist das doch gewohnte Nahrung?! >:XX

  • Deutschland - und die "Angst" der Juden

    Hier beeile ich mich vorweg zu schicken, dass ich die Angst deutscher Juden vor erstarkendem Antisemitismus weder kleinreden, noch lächerlich machen will.
    Wenn ich im header Angst in Anführungszeichen setze, dann will ich damit deutlich machen, dass es die deutschen Juden zu großen Teilen selbst in der Hand haben, wieviel Unmut, Wut und Hass sich ihnen gegenüber äußert.

    Die Welt- und gerade die deutsche Öffentlichkeit verlangt uns Muslimen seit vielen Jahren ab, dass wir uns gebetsmühlenartig (womöglich mit angestaubten und endlos wiederholten Sätzen) immer wieder aufs Neue von islamistischen Umtrieben, Terror und Menschenrechtsverstößen im Namen des Islam "distanzieren".
    Und obschon wir dieses tun, immer und immer und immer wieder tun, obschon wir "Tage der offenen Moschee" ausrichten, uns dutzendmal vor jeder erreichbaren Presse, vor jedem Bürger entsprechend erklären, verhaftet diese Friedensbotschaft nicht umfänglich.
    Ich vermute, weil wir uns Muslime schon viel zu oft dazu haben hinreißen lassen, dies zu tun - und wegen dieser endlosen Wiederholungen mittlerweile schon wieder den Verdacht der Unaufrichtigkeit erregen.

    Mir begegnen auch häufig Wahrnehmungsausfälle unter den Bürgern; gerade in den letzten Tagen wird verstärkt die Forderung vieler Nichtmuslime laut, wir Muslime sollten uns doch endlich einmal zum Thema Terror äußern.
    Das frustriert.
    Offensichtlich wird die Gesamtzahl all dieser Aktionen gar nicht mehr wahrgenommen.
    Die Presse strotzt nur so von Berichten, dass sich dutzende islamische Gemeinden zu Podien, öffentlichen Versammlungen und wieder einmal etlicher Statesments versammelt und organisiert haben. Kaum eine Talk-Show, in welcher nicht ein Muslim aus unseren Reihen wieder und wieder und wieder betont, dass der Terror keinen Rückhalt im Islam genießt.

    Und dann haben wir da jüdische Gemeinden, die all das angesichts des organisierten Staatsterrors Israels im Namen der jüdischen Religion nicht tun. Und sie schweigen so laut, dass es in den Ohren dröhnt.
    Kein einziger Mucks war von ihnen zu hören, als die Gesamtzahl von weit über 2.000 Unschuldiger, die das letzte Gemetzel Israels getötet hatte, bekannt wurde.
    Kein einziger Mucks war von ihnen zu hören, als Israelis aus religiösen Gründen eingewanderte Äthiopier drangsalierte, ablehnte und sogar ihre Blutspenden vernichteten, weil sie "unrein" sein sollen.
    Kein einziger Mucks war von ihnen zu hören, als in Gaza-Stadt eine ganze, deutsche und völlig unbeteiligte Familie von israelischen Bomben vernichtet wurde.
    Kein einziger Mucks war von ihnen zu hören, als Israelis palästinensischen Kindern von hinten in den Kopf geschossen hatten, die sich in einer Nebenstraße versammelt hatten.

    Es gibt seitens der deutschen Juden nicht nur keine "Wir stehen nicht dahinter" - Kanonade, es wurde zu all dem tatsächlich nicht ein einziger auch nur relativierender Satz gesagt.
    Im Gegenteil: selbst die furchtbarsten Übergriffe Israels auf Palästinenser werden vom Zentralrat der Juden mit großer Zähigkeit und Trotz verbissen wie verkniffen vollautomatisch gesundgebetet - sofern man sich seitens des Zentralrats überhaupt dazu äußert, was extrem selten geschieht.

    Wenn wir Muslime mit alltäglichen Gehässigkeiten und Übergriffen die Rechnung für das, was andere anderenorts in unserem Namen tun, trotz unserer alltäglichen Distanzierungen präsentiert kriegen und nicht an alles beherrschenden Antiislamismus glauben sollen, dann dürfen sich Juden über anwachsenden Antisemitismus in Deutschland nicht wundern.

    Niemand, der halbwegs klar bei Verstand ist, unterstellt deutschen Juden, die gleichen, feuchten Vernichtungsphantasien zu hegen wie ein Netanjahu und niemand, der halbwegs klar bei Verstand ist, akzeptiert oder vollführt Übergriffe gegen Religiöse hier in Deutschland.

    Dennoch erwarte ich ultimativ, dass sich der Zentralrat entschieden gegen Israels Verbrechen stellt und äußert und kann widrigenfalls nur davon ausgehen, dass hässliche Übergriffe aus Hass von geistig Minderbemittelten eher zunehmen werden.

    Die Juden können sich heute, anders als damals, selbst etwas gutes tun - und sich selber ein Stückweit gegen den Hass helfen!

  • Israel - Gefahr durch den Internationalen Gerichtshof in Den Haag

    Es könnte eine historische chance darstellen und das Kalkül von Mahmoud Abbas, dem Präsidenten der Autonomiebehörde im Westjordanland, aufgehen lassen.

    Nach langem Widerstreben setzte Abbas vor wenigen Wochen erst am Ende einer langen, für ihn, sein Volk und die Geschichte frustrierenden Periode seine Unterschrift unter den Beitrittsantrag, der Palästina nun Zugang zum Internationalen Gerichtshof gewährt.
    Auf Druck aus Israel und den USA hat Abbas damit lange gezögert. Aber letztlich blieb ihm nur die bittere Erkenntnis, dass er eine entscheidende Wende in den stillstehenden Prozess einbringen musste um eine politische Bewegung zu erzeugen. Israel hatte unter Nennung immer weitergehender Forderungen an die Palästinenser jeden noch so kleinen Fortschritt in den Friedensverhandlungen eingefroren und das trieb einen Keil zwischen Westjordanland mit seiner Autonomiebehörde und dem Gaza-Streifen einer Hamas.

    Währenddessen, und genau das mag den Ausschlag gegeben haben, vernichtete Israel im Gaza-Streifen weit über 2.000 Zivilpersonen, weitete den Siedlungsbau im Westjordanland ergreifend aus und griff nun mit maximaler Provokation auch noch nach dem Jerusalemer Tempelberg - irgendetwas davon war definitiv zuviel.

    Nun, da Palästina regulärer Mitgliedsstaat beim Internationalen Gerichtshof ist, steht ihm auch das Mittel der Anklage wegen Menschenrechtsverstößen und Völkerrechtsbrüchen zur Verfügung. Weiter noch existiert darüberhinaus seitens des Gerichtshofes nun auch eine Verpflichtung, aus eigenem Antrieb wegen möglicher Verdachtsfälle Ermittlungen aufzunehmen.

    Es steht nun schwer zu bezweifeln, dass der Internationale Gerichtshof überhaupt und wenn, dann in fairen und tatsächlich objektiven Ermittlungen seine Arbeit bezüglich Palästina aufnimmt; wenn dem so wäre, dann könnte Israel unter keinen Umständen einer Anklage und einer Verurteilung entgehen.

    (Zitat: SPIEGEL-Online)

    "Die Anklage wird ihre Analyse völlig unabhängig und unparteiisch ausführen", teilte Chefanklägerin Fatou Bensouda mit. Die Chefanklägerin wird nun zunächst Informationen zur Lage in dem Gebiet prüfen. Für die Einleitung eines offiziellen Ermittlungsverfahrens muss es einen richterlichen Beschluss geben.

    Womit die erste "Sollbruchstelle", derartige Ermittlungen überhaupt in Szene zu setzen, bereits vor den Palästinensern liegt und es dürfte recht wahrscheinlich sein, dass der Gerichtshof durch direkte Intervention aus den USA von derartigen Ermittlungen absieht.
    Denn wenn er dies nicht tut, dann liegt ein gewaltiges Pfund auf dem Richtertisch:

    Ein Gegenstand der Prüfung dürfte der massive Beschuss des Gazastreifens durch die israelische Armee während des 50-tägigen Kriegs im Sommer sein. Dabei kamen nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums 2230 Menschen ums Leben. Rund 11.000 Einwohner des Gazastreifens wurden verletzt. Auf israelischer Seite starben mehr als 70 Menschen, Hunderte wurden verletzt.

    Die bisher von Israel abgegebenen "Erklärungen" zu dem exzessiven Blutzoll strotzten bisher nur so vor kalter, ja höhnischer Zynik. Gespickt mit ganz offen zutage getretenen, massiven Lügen ergoss sich lediglich ein Schwall von politisch-militärischen Platitüden ohne jeden Faktennährwert über die Weltgemeinschaft.
    Nichts und niemand konnte Israel zu objektiveren und nachvollziehbaren Darstellungen zwingen, weshalb dessen Marine im Meer vor Gaza-Stadt etwa gezielt mehrere Raketen auf Kinder abfeuerte, was von rein zufällig zugegen gewesenen Journalisten beobachtet worden war.

    Ein Hinweis darauf, dass möglicherweise doch für die israelischen Lügen die Luft knapp werden könnte, liegt in der Reaktion der Extremisten Netanjahu und Liebermann:

    Israel reagierte mit scharfer Kritik auf die Aufnahme der Ermittlungen: Ministerpräsident Benjamin Netanyahu nannte es empörend, dass nur wenige Tage nach den terroristisch motivierten Morden an Juden in Paris der Strafgerichtshof gegen den jüdischen Staat Israel vorgehe. Israels Außenminister Avigdor Liberman nannte die Entscheidung laut Medienberichten skandalös.

    Das getroffene Kreischen eines Netanjahu unter Hinweis auf die Attentate in Paris ist maximal entlarvend.
    Die Toten von Paris gegen Ermittlungen in Stellung bringen zu wollen, ist ebenso grotesk wie verräterisch und erbärmlich. Da ist so gut wie nichts, wonach Netanjahu zum Schutz davor greifen könnte, dass Israels genozidäre Kriegsführungstaktik minutiös geschildert vor die Weltöffentlichkeit gezerrt wird.

    Bereits Anfang Januar hatte Israel als Reaktion auf den Beitrittsantrag zum Internationalen Gerichtshof Palästinensern mit Kriegsverbrecher-Prozessen gedroht: Vertreter der Autonomiebehörde, die mit der radikalen Hamas zusammenarbeiteten, müssten Strafverfolgung fürchten, hieß es damals in einer schriftlichen Mitteilung aus dem Umfeld eines israelischen Regierungsvertreters.

    Das Problem, über das Israel hier stolpern wird, liegt in der Befehlskette begründet. Die Hamas hat einige hochrangige, unabhängige wie ausländische Zeugen für ihre Bemühungen, Radikale im Gaza-Streifen vom Abfeuern ihrer Raketen abzuhalten. Das macht einen Kriegsverbrecherprozess gegen Gaza bzw. eine Hamas unmöglich, da die Raketen somit nachweislich von Einzeltätern ohne Mandat, ohne Befehl, ohne Zustimmung abgefeuert worden sind.
    Für Israel stellt sich die Kriegsverbrecherfrage anders: hier liegen Zeugenaussagen von Soldaten vor, die von ihren Befehlshabern ganz offiziell den Befehl erhalten hatten, auf klar erkennbar Unbewaffnete, Unbeteiligte, auf Kinder und Greise zu feuern.

    Noch 2009, nach dem damaligen Massaker Israels an Gazas Zivilbevölkerung, ermittelte Goldstone für die UN vor Ort und verfasste seinen berühmt gewordenen "Goldstone-Report". In dessen Originalversion ist allerdings von diesen Feuerbefehlen auf Wehrlose klar die Rede und einige Soldaten werden entsprechend zitiert.
    Da dieser Report unangenehm war, übte Israel vermittels der USA großen Druck auf die UN aus und erreichte schließlich eine Überarbeitung dieses Reports, der nun trotz klarer Beweise wässrige und kaum noch belastbare Aussagen dazu enthielt.
    Diese Chance, über Hinterzimmer Unterdrückung und Fälschung von Fakten zu erreichen, dürfte für den Fall, dass der Internationale Gerichtshof tatsächlich ermitteln sollte und dies dann objektiv tut, nicht existieren.

    Nachdem sich nun mehrere europäische Staaten kompromisslos und unmissverständlich für die Gründunge Palästinas im Rahmen einer "Zwei-Staaten-Lösung" ausgesprochen und tatsächlich, nach quälenden Jahrzehnten selbst erwählter Blindheit die Brutalität und den Rassismus Netanjahus erkannt hatten, könnte in den nächsten Jahren die Luft für die extremistische wie rechtsradikale Regierung Israels dünn werden.
    Abbas ist für seinen leider sehr zögerlich unternommenen Schritt am Ende doch zu beglückwünschen; weder die sich verstärkenden Drohungen aus der Knesset oder die Erstickungsversuche durch Washington haben noch Wirkung gezeigt und die politische Statement-Einschläferungstablette, die im beständigen Wiederholen von Reden besteht, man wolle jetzt aber wirklich und aufrichtig in "Friedens"-Verhandlungen eintreten, schlägt längst nicht mehr an.

    Vielleicht hat Israel zu sehr auf seine ständigen Lügenschwalle vertraut und zu sehr darauf gebaut, dass seine "befreundeten" Regierungen im Westen fraglos dabei helfen werden, Palästina möglichst leise zu erwürgen und zu beerdigen.

  • Pegida - Demonstratonsverbot und Ursache

    Nicht wenige Politiker sind angesichts der gefühlt so plötzlich hochgesprungenen Pegida-Bewegung freudig erregt und bilden Sabberfäden am Mundwinkel und unangenehme Flecken unterhalb der Gürtellinie aus.
    Was für ein Wählertopf, der mit einer Geschenkschleife darum auf die Fensterbank gestellt und endlich erreichbar wird!

    Ein Gabriel, eine Merkel, ein Lucke und ein Seehofer reiben sich die Hände; manchmal nutzen sie dazu die braune Creme aus Dresden und ab und zu Wasser, weil sie ihre Hände in Unschuld wähnen.

    Ein Demonstrationsverbot Begrüße ich aus verschiedenen Gründen nicht: nein, es handelt sich hier definitiv nicht um einen "Angriff auf die Meinungsfreiheit", sondern leider hat unsere Gesellschaft die in diesem Fall unselige Verpflichtung, sogar Leute von einer Pegida zu beschützen und muss ertragen, dass sie dass äußert, was sie für eine "Meinung" hält.
    Bisher wurde hat man aus wahltaktischen Gründen (s.o.!) darauf verzichtet den Leuten schonend beizubringen, dass sie ob ihrer blöden "Ängste", die gar keine sind, überhaupt keine "Meinung" haben, sondern nur blöde blöken.

    Sibylle Berg hat im SPIEGEL-Online zwar wie gewohnt falsche Ansätze gewählt, gerät aber in ihrem neuen Essay thematisch und faktisch nicht ganz von der Spur:

    Diese Scheißwelt überfordert uns mit ihren täglichen Horrormeldungen. Und es werden jeden Tag mehr. Die Einschläge kommen näher, und keiner, keiner wird dich hören in deiner Angst, denn du bist unwichtig.

    Unsere Welt ist alles andere als "scheiße".
    Berg kommt mir daher wie ein alter Mensch, der sich im Anfall eines Jugendwahns völlig unvorbereitet ein Smartphone zulegt und nach Stunden des hilflosen Herumprobierens knurrt: "Scheißteil".
    Das "Gerät Welt" ist vollkommen intakt - bloß der Verstand dieser Menschen eben nicht.

    Und - ja: nach allem Individualismuswahn, den uns unsere Konsumgesellschaft nebst aller verbrieften Freiheitsrechte oktroyiert, ist die seit Jahrhunderten bekannte Unwichtigkeit des Individuums in politischen Fragen ein Schlag vor den Kopf. Der Einzelne ist letztlich nur relevant, bis er seine Stimme zwar nicht erhoben, aber einfach nur abgegeben hat.
    Natürlich ist das Individuum in Entscheidungsprozessen irrelevant - wo kämen wir denn sonst auch hin? |-|
    Wenn jede Oma Ilse individuell in Bundestagsdebatten eingrätschen und diesen eine Diskussion aufzwingen kann, warum auch in diesem Fiskaljahr noch nicht alle Bundesbehörden halblange, rosa Fenstergardinchen und Primeln auf den Fensterbänken aufweisen, wäre dieser Staat wahrlich am Ende.

    Soweit ist die Berg'sche Erkenntnis der "persönlichen Unwichtigkeit" zwar gähnend trivial - für die Blöden von Dresden aber leider eine völlig neue Entdeckung.

    Die Pulverisierung aller Werte, an die die meisten geglaubt haben - lerne etwas, führe ein ordentliches Leben, zahle deine Steuern, dann wirst du im Alter mit einer Rente und einem fast abbezahlten Eigenheim belohnt - lässt die Menschen ratlos zurück. ....

    Dann haben diese "meisten" nur endlich erfahren, was ebenfalls seit Jahrzehnten auf der Agenda stand und in verschiedenster Ausprägung seit langem Raum in unserem Land und in unserer Gesellschaft greift: die Dinge verändern sich eben. Wer sich heute in Bezug auf die neue Welt, das aktuelle Deutschland, unsere Gesellschaft und die unmittelbare Zukunft überfordert sieht, hat sich ganz einfach in den zurückliegenden zwanzig Jahren aus Dumm- wie Faulheit aus diesem Gesamtthema verabschiedet.

    .... Lässt sie vergessen, dass die Regierung, die sie hassen, von ihnen gewählt wurde. Oder eben nicht.

    Dieser unvermeid- wie unverzichtbare Satz klebt am vorangegangenen und muss da natürlich auch stehen. Die Blöden von Dresden haben ihre Unmündigkeit, ihre Meinungslosigkeit selbst zuzuschreiben. Da war ja nie jemand, der ihnen den neuesten SPIEGEL aus der Hand gerissen, eine "die WELT" oder "Frankfurter Allgemeine" am Kiosk aus der Hand gerissen und verbrannt hätte. Da war ja auch nie jemand, der immer dann, wenn informative Nachrichten- oder Dokumentationssendungen ausgestrahlt wurden, für Empfangsprobleme gesorgt hätte.

    Es ist vermutlich egal, gegen was da demonstriert und geschrien wird, gegen Ausländer oder Gebäude, gegen Chemtrails oder Grundwasserverseuchung - es ist doch nur ein Schrei nach Sicherheit.

    Das ist ein liebevoller Mama-Satz, der unzulässig in seiner Verständnisfülle und Liebe über die Blöden von Dresden ausgedehnt wird und zu bockigen Jugendlichen, aber nicht zu Erwachsenen passt, die für sich eine "Meinung" reklamieren!
    Für Erwachsene sind Ängste nur noch über mutig gemachte Erfahrungen und rechtzeitig gestellte Fragen zu bewältigen, nicht aber durch proaktive Bemühungen der Politik.

    Die Welt ist in einer Entwicklung, deren Ausgang unseren Verstand überfordert. Und die keiner mehr stoppen kann.

    Das ist einfach nicht richtig. Menschen können und müssen sich vernetzen, Schwerpunkte für sich ausbilden, sich austauschen und über einen sprunghaft zu steigernden Bedarf an belastbaren Informationen auf der Höhe der Entwicklung zu halten. Das ist zu bewältigen - die Politik kann es ja auch.
    Wird diese aber in einer Demokratie alleingelassen und wendet sich ein verblödendes Volk desinteressiert ab, dann darf es am Ende des Tages keine Pegida-Demonstrationen zulassen oder abhalten, sondern muss folgerichtig nach einer Diktatur rufen. Denn ein solches Volk kann nicht (mehr) entscheiden, es muss verwaltet werden.

    Ich glaube einfach, wir alle sind an der Situation, in der wir uns befinden, mit schuld. Zu gerne haben wir billige Waren konsumiert, sind in den Urlaub gefahren, haben uns benommen wie Idioten, haben uns nicht für Politik interessiert, unsere demokratischen Rechte nicht wahrgenommen, wir waren gierig und faul. Fast jeder von uns. Aber wer will das schon lautstark betrauern?

    "Dumme, gierige und faule Idioten" - na also. :roll:

    Davon rede ich hier seit mittlerweile Jahren - nur um heute festzustellen, dass es sogar eine Sibylle Berg zwischenzeitlich verstanden hat.

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